Über Uns

Die Gruppe hat sich 2012 als Reaktion auf fortwährende antisraelische Äußerungen und Aktionen gegründet. Unser Anliegen ist es, eine informierte Gegenöffentlichkeit herzustellen und auf antisemitische Tendenzen und Manifestationen im öffentlichen Diskurs in Erlangen hinzuweisen und dem mit Verve entgegen zu treten. Das "Bündnis gegen Antisemitismus Erlangen" ist als Mitglied von Haskala Bayern per E-Mail erreichbar: haskala.bayern[at]googlemail.com.

Montag, 7. April 2014

Bericht Mahnwache

Zu einer Mahnwache vor der Buchhandlung Thalia hatten des "BgA - Bündnis gegen Antisemitismus Erlangen" und die Deutsch-Israelische Gesellschaft Nürnberg-Mittelfranken aufgerufen. Am Dienstag, dem 18. März um 20 Uhr las Andreas Altmann in der "Buchhandlung Thalia" am
Hugenottenplatz. 

Altmann bezeichnet unter anderem Israel als "Apartheidstaat". Das ist einerseits Antisemitismus gegenüber den jüdischen Israelis wie auch Rassismus und Paternalismus gegenüber der arabischen Israelis. So war der unlängst von der Hamas ermordete Israeli, Saleh Abu Latif, ein arabischstämmiger Grenzschützer.

Etwa 25 Demonstrant/innen folgten dem Aufruf, an der Lesung waren etwa 50 Besucher/innen interessiert. Bei der gegen 19.30 Uhr beginnenden Mahnwache wurde Infomaterial verteilt und es fanden auch einige anregende Gespräche statt, unter anderem mit einem zufällig aufmerksam werdenden Passanten, einem arabisch-israelischen Wissenschaftler, der in Haifa studiert hatte.

Der junge Araber sieht sich als Palästinenser, der in Israel geboren ist. Er hat in Israel studiert und promoviert und alles was er erreicht hat, hat er Israel zu verdanken. Er hat sowohl jüdische als auch arabische Freunde, hier und in Israel. Er sagte, Israel sei kein Apartheidstaat und er fühlte sich dort wohl. Das einzige was ihn störte war, dass er öfter von Militär zu Kontrolle angehalten wurde. Er sagte "diese Leute" wären noch nie dagewesen und hätten keine Ahnung von der Situation.