Über Uns

Die Gruppe hat sich 2012 als Reaktion auf fortwährende antisraelische Äußerungen und Aktionen gegründet. Unser Anliegen ist es, eine informierte Gegenöffentlichkeit herzustellen und auf antisemitische Tendenzen und Manifestationen im öffentlichen Diskurs in Erlangen hinzuweisen und dem mit Verve entgegen zu treten. Das "Bündnis gegen Antisemitismus Erlangen" ist als Mitglied von Haskala Bayern per E-Mail erreichbar: haskala.bayern[at]googlemail.com.

Donnerstag, 22. November 2012

ACHTUNG!!!! VERANSTALTUNG ABGESAGT!!!!!


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ACHTUNG!!!! ABGESAGT!!!!!

Nach den erfreulichen Entwicklungen und dem Waffenstillstand sprechen sich jetzt mehrere Teilnehmer für eine Absage aus. Vielen Dank an alle Beteiligten für das Engagement, bitte informiert noch dahingehend euer Umfeld.

Es war andererseits eine ebenso erfolgreiche wie notwendige Übung zur Mobilisation unserer Kräfte im Raum N/Er. Wir können jetzt jederzeit innerhalb 24 Stunden neu mobilisieren. Alle Erfahrung sagt, dass es spätestens mittelfristig notwendig sein wird.
Erinnert sei nur mal an die ungeklärte Situation mit dem nach Atombewaffnung strebenden Iran.
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Sonntag, 18. November 2012

Mahnwache: Für Israels Recht auf Selbstverteidigung – gegen Antizionismus und Terror!


Die meisten deutschen Medien sind sich einig: Israels militärische Aktionen gegen die Terrororganisation Hamas sind ein Wahlkampfmanöver der Regierung. Eine Fehleinschätzung, die an Zynismus kaum zu überbieten ist. Der jahrelang andauernde Raketenbeschuss südisraelischer Wohngebiete hat sich in den letzten Monaten noch einmal verstärkt. 15 Sekunden Zeit um Schutz zu suchen liegen zwischen dem Aufheulen der Sirenen und dem Einschlag. Welcher Staat der Welt würde seine Bürger solch einem Terror aussetzen, ohne sich zu wehren? Und ist mit Terroristen, die so willkürlich morden, friedlich fertig zu werden?
Die Hamas ist keine widerständige Wohlfahrtsorganisation. Der wirtschaftliche und wissenschaftliche Fortschritt im Gazastreifen interessiert sie nicht – ganz im Gegenteil, die eigene Bevölkerung wird auf den Tod als erstrebenswertes Ziel eingeschworen, und als menschliches Schutzschild missbraucht. Im antisemitischen Wahn, und als williger Stellvertreter des iranischen Regimes an der israelischen Grenze, hat es die Welt in der Hamas mit einer islamofaschistischen Terrororganisation zu tun, deren Handlungsspielraum mit allen nötigen Mitteln eingeschränkt werden muss. Und zwar zuallererst im Interesse der Zivilbevölkerung in Gaza selbst. Tatsächlich ist es der Iran, der Hamas, Hisbollah und Assad bewaffnet, die Region destabilisiert und daran interessiert ist, dass die Welt auf Gaza schaut, anstatt auf das iranische Atomprogramm.
Und doch ist es Israel, das am Pranger der Weltöffentlichkeit steht. Es wird nicht gerne gesehen, dass sich der jüdische Staat wehrt. Es scheint, als wäre es den europäischen Friedensmahnern lieber, die Juden ergäben sich tatenlos ihren Mördern. Es ist aber ein lebendiges Israel, das seine Vernichtung nicht einfach hinnehmen wird, und diesem Israel gilt unsere Solidarität.  Eine Redeliste folgt in Kürze.

Redeliste: Heribert Schmitz (Vorsitzender der  Deutsch-Israelischen Gesellschaft Mittelfranken), Ester Klaus (Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Erlangen), Frank Heinze (Bündnis gegen Antisemitismus - Erlangen)

Freitag, 23. November 2012 | 14 Uhr
Hugenottenplatz 


Freitag, 16. November 2012

Veranstaltungshinweis



Um Moses Hess ist es still geworden, seine Werke sind vergriffen und bestenfalls noch antiquarisch zu erwerben. Das sah vor dreißig Jahren noch etwas anders aus. Im Zuge der Beschäftigung mit Marx und seinen theoretischen Voraussetzungen seit der Studentenbewegung war der Linkshegelianismus und frühe Kommunismus und damit auch Moses Hess wiederentdeckt worden. Seine Schriften wurden neu aufgelegt, Arbeiten über ihn verfasst und er wurde in Kompendien gewürdigt. Dass er erneut in Vergessenheit geraten ist, sagt viel über die heutige Marxrezeption aus. Hess war nicht nur der erste deutsche Kommunist, der wesentlich dazu beitrug, dass Marx sich vom Linkshegelianismus loslöste, sondern auch der Vorläufer eines sozialistischen Zionismus. Das Referat will an den „Kommunistenrabbi“ erinnern und ihn würdigen.
Udo Winkel lebt in Nürnberg und ist Redakteur der Theoriezeitschrift EXIT! Krise und Kritik der Warengesellschaft